Abfliegen und „Gutsles-Cup“ beim Sportfliegerclub Ehingen

Die schlechte Witterung verhinderte einen Segelflugbetrieb.

Ehingen. Nachdem der Sommer nun quasi „auf Knopfdruck“ in den trüben Herbst übergegangen ist, war es nun leider an der Zeit, mit dem traditionellen Abfliegen die Saison zu beschließen. Vorgesehen war, am letzten Oktoberwochenende, nochmals mit allen Segelflugzeugen einen schönen Flugtag zu absolvieren. Leider mussten auf Grund der schlechten Witterung die Segelflugzeuge am Boden bleiben. Statt zu Fliegen wurden dann die Segelflugzeuge abgebaut und für die Wintermonate in die Hänger verladen. In den kommenden Wochen werden nun die Segelflugzeuge gewartet und für die nächste Saison wieder startklar gemacht.

Zum Abschluss des Tages traf man sich bei einem guten Essen im Clubheim und lies die tolle zurückliegende Saison nochmals Revue passieren. Fred Oppitz, Vorstand des Sportfliegerclubs, erinnerte nochmals an die fantastischen 14 Tage beim Fluglager mit bestem Flugwetter und die super Stimmung und Kameradschaft im Verein. Er dankte allen Fliegern und ganz besonders den Fliegerfrauen für die abgelaufene Flugsaison. In diesem Jahr, so Fred Oppitz, konnten Felix Lukasch und Jonathan Röck ihre Ausbildung beenden und erhielten nach der praktischen Prüfung  ihre Flugscheine.

Mit Spannung erwartet wurde die Bekanntgabe der Bestplatzierten beim legendären „Gutslescup“.

Wolfgang Frenzel, 2. Vorstand, übernahm die ehrenvolle Aufgabe die Wanderpokale an die beiden Sieger zu überreichen. Der Gutslescup wird in zwei Kategorien vergeben, im Segelflug und Motorflug. Der Cup ist ein Wanderpokal, dessen Gewinner jährlich neu ermittelt wird. Der „Gutsles-Cup“ hat seinen Namen daher, dass er mit Gutsle gefüllt überreicht wird. Gewertet werden ausschließlich Flüge auf den Vereinsmaschinen vom Beginn bis Ende der Saison. Gewinner in der jeweiligen Kategorie ist, wer die meisten Flugminuten erzielt hat.

In der Segelflugwertung lag Felix Lukasch mit 1.016 Minuten auf dem 3. Platz, mit 1.001 Minuten kam Richard Fischer auf Platz 2 und mit 1.684 Minuten gewann Dietmar Denk den Wanderpokal.

Sieger in der Wertung Motorflug wurde mit großem Abstand Eugen Linsenbolz mit 2.391 Minuten vor Sören Rust mit 1.297 Minuten und Wolfgang Mayer mit 1.283 Minuten.

Text und Bild: Dietmar Sommer