Segelflugzeug Glasflügel 401 "Kestrel" (D-0433)

Der Glasflügel 401 "Kestrel" ist ein Segelflugzeug, das von Eugen Hänle für die offene Klasse entwickelt wurde. Der Erstflug fand am 9. August 1968 statt.  Der Kestrel gilt als Prototyp der heutigen 18m-Klasse. Er war seiner Zeit voraus und ist auch heute noch ein beliebtes Flugzeug mit geräumigem Cockpit und einem gelungenen Konsens aus ansprechender Leistung und Wendigkeit. In den Jahren 1968 bis 1975 wurden 129 Exemplare gebaut. Der Name Kestrel kommt aus dem Englischen und bedeutet Turmfalke. Über die Jahre wurden viele Wettbewerbe und Rekorde mit dem Kestrel geflogen. In Nicht-Fliegerkreisen bekannt geworden ist er in den 1970er Jahren durch den Alpenflieger Jochen von Kalckreuth. Im Mai 2005 flog Gordon Boettger mit einem Kestrel über 2.050 km in Wellenaufwinden der Sierra Nevada in den USA.

Die D-0433 ist seit 2005 in privater Hand in Schlechtenfeld stationiert.

Die Bibliothek der Zeitschrift Segelfliegen enthält eine Beschreibung der Kestrel als PDF.

  • Kestrel_Cockpit
  • Kestrel_klein
  • Kestrel_im_Landeanflug

Hersteller:
Glasflügel Segelflugzeugbau GmbH
73252 Schlattstall

Werknr.  57
Baujahr  1972

Abmessungen:
Spannweite 17 m
Rumpflänge 6,72 m
Höhe 1,48 m
Kabinenbreite  m

Massen:
Leermasse 293 kg
max. Flugmasse 400 kg
Zuladung 107 kg

Flugleistungen:
Bestes Gleiten 95 km/h
Gleitzahl 42
Höchstgeschw. 250 km/h