Segelflugzeug DG 100 (D-9429)

Im August 1973 wurde in Bruchsal-Untergrombach mit dem Bau der Formen für das Standardklassesegelflugzeug DG-100 begonnen. Dazu gründeten der Tiefbauunternehmer Gerhard Glaser und Diplomingenieur Wilhelm Dirks, der gerade sein Studium an der technischen Hochschule Darmstadt beendet hatte, die Firma Glaser-Dirks Flugzeugbau GmbH. Ziel war es, Segelflugzeuge auf den Markt zu bringen, die hohen Ansprüchen an die Sicherheit genügen. Wichtige Sicherheitselemente, wie gutmütige Flugeigenschaften, das Sicherheitscockpit mit eingeklebter Innenschale, das hohe Fahrwerk mit großem Reifen sowie extrem gute Sichtverhältnisse durch die typischen DG-Hauben wurden bereits beim ersten Segelflugzeugmuster DG-100 verwirklicht und sind noch heute richtungsweisend. Wilhelm Dirks hatte während seiner Studienzeit bei der Akademischen Fliegergruppe Darmstadt die D-38 konstruiert und selber mit gebaut. Dieser Erfahrungsschatz ermöglichte es, dass die aus der D-38 weiterentwickelte DG-100 nur 9 Monate später im Mai 1974 zum Erstflug starten konnte. Von der DG-100 wurden bei Glaser-Dirks 105 Exemplare und später bei Elan weitere 222 hergestellt. 

Die D-9429 ist seit 2001 als Vereinsmaschine in Schlechtenfeld stationiert.

Die Bibliothek der Zeitschrift Segelfliegen enthält eine Beschreibung der DG 100 als PDF..

  • 20070930_SFC_025_DG100
  • DG100_Cockpit1
  • aktuell_li_2z
  • EV97_und_DG100

 

Werknr.  E81G56
Baujahr 

Abmessungen:
Spannweite 15 m
Rumpflänge 7 m
Höhe  m
Kabinenbreite  m

Massen:
Leermasse 235 kg
max. Flugmasse 418 kg
Zuladung 183 kg

Flugleistungen:
Bestes Gleiten  km/h
Gleitzahl 39
Höchstgeschw. 280 km/h